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Rechtsanwalt Nürnberg

Strafvollstreckung

Ist ein Strafverfahren durch ein Strafurteil rechtskräftig abgeschlossen worden, so ist die im Urteil festgesetzte Strafe mit allen dazugehörigen Maßnahmen zu vollstrecken. Meistens geht es dabei um die Vollstreckung einer Geld- oder Freiheitsstrafe. Unter dem Begriff Strafvollstreckung versteht man daher alle Maßnahmen, welche nach Rechtskraft des Urteils erforderlich werden, um die im Urteil angeordneten Rechtsfolgen durchzuführen.

Bei Freiheitsstrafen gehören auch die Fragen eines etwaigen Strafaufschubs, der Verhaftung zum Strafantritt und einer vorzeitigen Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung sowie die anschließende Bewährungsüberwachung zur Strafvollstreckung. Ebenfalls zur Strafvollstreckung gehören Maßregeln der Besserung und Sicherung, wie etwa die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung, in einem psychiatrischen Krankenhaus oder in einer Entziehungsanstalt.

Die Aufgaben der Strafvollstreckung werden bei erwachsenen Verurteilten von der Staatsanwaltschaft als Strafvollstreckungsbehörde, bei jugendlichen und heranwachsenden Verurteilten vom Jugendrichter des Amtsgerichts als Vollstreckungsleiter wahrgenommen.

Sie suchen einen Rechtsanwalt, der Sie in der Strafvollstreckung vertritt? Unsere Tätigkeit beginnen wir bereits vor Haftantritt. Mitunter gibt es wichtige Gründe dafür, die Haft nicht sofort respektive zum Ladungstermin anzutreten. Hinderungsgründe könnten beispielsweise eine unaufschiebbare Operation oder ein unmittelbar begonnenes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis sein. Eine weitere Möglichkeit, den Haftantritt sogar ganz zu vermeiden, ist der Gnadenantrag. Wir prüfen im Einzelfall die Erfolgsaussichten eines solchen Antrages und beraten Sie hierzu entsprechend.

Untersuchungshaft

Aussetzung der Vollstreckung zur Bewährung

Ladung zum Strafantritt

Haftaufschub

Gnadenantrag

Justizbeitreibungsordnung

Verhaftung

Strafvollstreckungskammer

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Strafvollzug

Unter Strafvollzug versteht man die Art und Weise der Durchführung von freiheitsentziehenden Kriminalsanktionen. Hierunter fallen Freiheitsstrafe, Jugendstrafe sowie freiheitsentziehende Maßregeln der Besserung und Sicherung.

Der Strafvollzug hat zwei wesentliche Vollzugsziele, nämlich die Resozialisierung des Gefangenen sowie den Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten des Delinquenten. Zu Beginn des Strafvollzugs wird mit Beteiligung des Gefangenen eine Behandlungsuntersuchung durchgeführt. Hier soll das Verhältnis des Straftäters zu seiner Tat erfasst werden. Weiterhin wird ein sogenannter Vollzugsplan erstellt, welcher den Verlauf der Haft hinsichtlich individueller Ziele (Arbeit, Ausbildung, Förderung sozialer Kontakte, Lockerungseignung) skizziert.

Unsere Tätigkeit im Strafvollzug beginnt bereits bei der Überprüfung der Festlegungen im Vollzugsplan. Weiterhin wird während der Haftzeit wiederholt die Möglichkeit von Vollzugslockerungen geprüft und bei hinreichender Erfolgsaussicht ein entsprechender Antrag gestellt.

Das Strafgesetzbuch bietet die Möglichkeit der Verkürzung der Haft. Nach der Hälfte oder zwei Dritteln der Haftstrafe kann der Strafrest bei  einer zeitigen Freiheitsstrafe unter den Voraussetzungen des § 57 des  Strafgesetzbuches erlassen und zur Bewährung ausgesetzt werden. Dies  geschieht zum einen nur auf einen entsprechenden Antrag des Inhaftierten und zum anderen bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen. Da  diese Voraussetzungen wachsweich formuliert sind und die Rechtsprechung zu diesem Thema nicht sonderlich überschaubar ist, empfiehlt sich jedenfalls bei längeren Freiheitsstrafen die Hinzuziehung eines in Strafvollzugs- und Strafvollstreckungsangelegenheiten erfahrenen Anwalts, der diese Anträge im Rahmen seiner Tätigkeit als Strafverteidiger schon oft gestellt hat und weiß, worauf es den Strafvollstreckungskammern bei ihren Entscheidungen über solche Anträge ankommt.

Resozialisierung

Angleichungsgrundsatz

Vollzugsplan

Verlegung des Gefangenen

offener Vollzug

Vollzugslockerungen

Hafturlaub

Entlassung

Ausstattung des Haftraums

Recht auf Besuch

Recht auf Schriftwechsel

Pakete

Arbeit im Vollzug

Aus- und Weiterbildung

Einzelhaft

Disziplinarmaßnahmen

Rechtsbehelfe

Sicherungsverwahrung

Jugendstrafanstalt

Ihr Ansprechpartner:                Rechtsanwalt Manuel Seidl

Kontakt:                                       Tel: 0175/7074500                       Fax: 09427/959855

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